Wintergarten – Der Traum eines jeden Hausbesitzers

Für viele Eigenheimbesitzer ist ein Wintergarten im eigenen Haus der absolute Traum. Beweggründe für einen solchen Hausanbau gibt es viele. Diente der Wintergarten früher zur Überwinterung exotischer Pflanzen, so ist er heute vor allem wegen der durch ihn zusätzlich gewonnenen witterungsgeschützten Wohnfläche beliebt. Er wertet das eigene Heim nicht nur optisch auf, sondern verspricht auch mehr Wohnqualität. Die Glasfronten sorgen für eine erhöhte Sonneneinstrahlung und die Bewohner erfreuen sich ganzjährig über mehr Tageslicht im neu gewonnenen Wohnraum.

Ein Wintergarten hat eine Menge Vorteile. Dennoch solltest du dir über die oftmals enorm hohen Kosten im Klaren sein. Ist der Bau entschiedene Sache, steht die wichtigste Frage im Raum. Lohnt es sich, selbst Hand anzulegen oder ist es doch sinnvoller, eine fachkundige Firma für den Bau seines Traumobjekts zu engagieren?

Wintergarten „Marke Eigenbau“

Handwerklich Begabten empfiehlt sich ein Eigenbau. Dieser ist deutlich günstiger, als der Einbau durch eine professionelle Baufirma. Eigenheimbesitzer müssen bei einem solchen Bau in Eigenregie lediglich die Kosten für Baumaterialien einplanen und sparen sich sämtliche Kosten für einen oder mehrere Zimmermänner. Bereits bei der Planung sollten sich die Bauherren im Klaren sein, wofür genau sie die zusätzlich gewonnene Fläche nutzen möchten. Die Anforderungen an den Baustoff sind wegen der speziellen Lage des Wintergartens zwischen drinnen und draußen enorm. Wer sich nicht ausreichend über die benötigten Baustoffe informiert, riskiert fatale Planungsfehler, die letztendlich zu erheblichen Bauschäden führen können.

Ein wohnlich eingerichteter Wintergarten
Ein gemütlicher Wintergarten lädt zum Entspannen ein (Quelle: ©-david-hughes, Fotolia)

Fachkundige Handwerker verwenden für den Bau normalerweise Aluminium, Kunststoff und Holz. Welche Materialien für den eigenen Anbau in Frage kommen, hängt von den verfügbaren finanziellen Mitteln und vor allem von den statischen Anforderungen ab. Bei der Auswahl des Glases sollten Bauherren ebenfalls auf einiges achten. Bei einem Wintergarten, der komplett aus Glas bestehen soll, ist ein Sonnenschutz unerlässlich. Wird dieser vernachlässigt, können die Raumtemperaturen im Sommer ins unerträgliche steigen. Auf der Seite peddy-shield finden Heimwerker wichtige Tipps, wie sich dies mit geeigneten Mitteln verhindern lässt.

Ist eine ganzjährige Nutzung des Wintergartens geplant, sollten sich die Hausbesitzer um eine ausreichende Beheizung kümmern. Die bloße Sonneneinstrahlung reicht in den Wintermonaten nicht aus, um in dem Raum angenehme Temperaturen zu erreichen. Neben einem Anschluss an die interne Hausheizung gibt es weitere Möglichkeiten den zusätzlichen Wohnraum zu beheizen. Bei der Bauplanung ist eine gute Recherche, ob sich dieses Prinzip der Konvektionsheizung, eine Wärmepumpe, Heizleisten, eine Bodenkanalheizung oder doch der Kamin am besten zur Beheizung eignen, unerlässlich.

Wintergarten aus Expertenhand

Ist das eigene handwerkliche Geschick nicht sonderlich groß oder die Zeit selbst Hand anzulegen knapp, lohnt es sich eine professionelle Firma für den Bau des Wunschobjekts zu beauftragen. Selbstverständlich ist ein von Profis gebauter Anbau deutlich teurer als die Marke Eigenbau. Allerdings können Bauherren sich bei der Beauftragung fachkundiger Experten sicher sein, ein Objekt ohne erhebliche Baumängel zu erhalten.

Egal ob man seinen Wintergarten in Eigenregie baut oder die Arbeit lieber an fachkundige Zimmermänner abgibt. Eines ist unerlässlich: eine Baugenehmigung. Nicht überall ist es erlaubt, einen Wintergarten zu errichten. Grundsätzlich unterliegt der Bau der Genehmigung der Landesbauordnungen des eigenen Bundeslandes. Um im Nachhinein keinen durch die Behörden angeordneten Abriss des Wintergartens zu riskieren, ist es empfehlenswert sich rechtzeitig um die notwendige Baugenehmigung zu kümmern. Wer diese in der Tasche hat, kann sich unbekümmert an die Planung seines Traumobjekts machen.

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