Do-it-yourself: Vogelhäuschen bauen

Vogelhäuschen für unsere heinmischen Tiere
Eine Kohlmeise bedient sich am Vögelhäuschen (Quelle: © 2xwilfinger, Fotolia)

Die ersten weißen Flocken fallen vom Himmel. Jetzt ist es Zeit, das Vogelhäuschen im Garten aufzustellen. Nur Zugvögel machen sich im Herbst auf in den warmen Süden. Viele unserer heimischen Vogelarten müssen sich ihr Futter im Winter bei Frost und Schnee suchen. Um den kleinen Tieren zu helfen, kannst du ein Vogelhäuschen mit Futter aufstellen.

Vogelhäuschen selber bauen

Ein kleines Vogelhäuschen selber zu bauen, ist nicht schwer. Vor allem mit Kindern wird das ganze Projekt ein großer Spaß. Für das Do-it-yourself Projekt „Vogelhäuschen bauen“ brauchst du circa 20 Schrauben mit einer Länge von 40 Millimetern aus dem Baumarkt. Zusätzlich ein Holzbrett mit den Maßen 120 x 40 Millimeter und einer Stärke von 14 Millimeter. Eichenholz eignet sich gut, es ist nicht nur preiswert, sondern auch haltbar.

Zusätzlich brauchst du Dachpappe, Sandpapier, Akkuschrauber und Schraubenzieher. Die Holzplatte kannst du im Baumarkt oder zu Hause auf die richtigen Maße zuschneiden. Für den Boden wird eine 300 x 300 Millimeter große Platte benötigt. Die Dachschrägen haben unterschiedliche Maße, eine Seite 270 x 400 Millimeter und die andere 284 x 400 Millimeter. Für die beiden Seitenteile benötigst du zwei Holzstücke mit den Maßen 300 x 74 Millimeter.

Die beiden Seitenteile brauchen auf einer Längsseite einen Winkel von 45 Grad, damit das Dach gut aufliegt. Jetzt kannst du die Kanten mit dem Sandpapier abschleifen. Nachdem die Bodenplatte mit den beiden Seitenteilen verschraubt wurde, wird das Dach aufgesetzt. Mit dem Akkuschrauber kannst du die Löcher für die Schrauben vorbohren, dann lassen sich die Schrauben einfacher eindrehen.
Zu guter Letzt noch die Dachpappe aufkleben. Wer möchte, kann das Häuschen noch zusätzlich mit Klarlack streichen. Kinder können mit bunten Farben das Haus schön verzieren. Jetzt kann das Vogelhäuschen schon in den Garten.

Vögel füttern im Winter

Du kannst das Vogelhäuschen in den gesamten Wintermonaten mit Futter für die kleinen Tiere füllen. Sonnenblumenkerne, Rosinen und Haferflocken, gemischt mit Fett fressen die Vögel gerne. Haushaltsabfälle gehören auf keinen Fall ins Vogelhäuschen. Um die Tiere vor Krankheitserregern zu schützen, musst du das Vogelhäuschen regelmäßig sauber machen. Mit Handschuhen und warmem Wasser wird das Häuschen gereinigt. Vogelfutter solltest du nicht vom Boden füttern. Zum einen ist das nasse Futter nicht gut für die Tiere und zum anderen können sich Katzen an am Boden liegendes Futter leichter anpirschen. Die Jäger hätten so leichtes Spiel.

Nicht nur unsere heimischen Vogelarten freuen sich über Unterstützung im Winter. Auch Eichhörnchen bedienen sich gerne am bereitgestellten Futter. Die kleinen Nager bereiten sich gut auf den Winter vor und legen bereits im Herbst Vorräte an. Bucheckern, Nüsse und Eicheln werden im Spätsommer und Herbst in Erdlöchern vergraben. Während der Wintermonate schlafen Eichhörnchen die meisten Stunden des Tages, umso den Energiebedarf auf ein Minimum zu senken. Sie verlassen ihre Schlafstätten nur, um ihre Vorräte zu plündern. Ein Problem bekommen die Nager, wenn der Boden über längere Zeit festgefroren ist. Dann sind die vergrabenen Nüsse nicht mehr erreichbar. Deshalb kannst du auch Futter für Eichhörnchen im Garten anbieten. Am besten mehrere Stellen, denn außerhalb der Paarungszeit sind die kleinen flauschigen Tiere Einzelgänger und es kann zu Kämpfen um das Futter kommen. Verschiedene Nüsse, Tannenzapfen, Eicheln und Samen stehen auf dem Speiseplan.

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