So wird der eigene Garten zum Paradies

Egal welche Größe dein Garten hat, mit einer guten Planung wird aus jedem Garten ein kleines Paradies. Bevor du im Gartenfachmarkt nach Blumen und Sträuchern suchst, mach dir ein paar Gedanken über deine zukünftige Oase. Der Garten sollte allgemein nicht zu unruhig werden – mache einen Plan, in welche Bereiche der Garten aufgeteilt wird. Ausschlaggebend für deine Planungen sind neben der Größe auch bereits vorhandene Gartenelemente und das nötige Kleingeld, dass du investieren möchtest.

Gartengestaltung

Bei deiner Planung kannst du einzelne Bereiche im Garten abgrenzen. Eine Ruhezone als Rückzugsort mit Hängematte oder Sonnenliege zum Beispiel. Für die Bepflanzung bieten sich gut duftende Pflanzen wie Lavendel oder verschiedene Kräuter an. Soll es ein Obst- oder Gemüsebeet in deinem Garten geben? Bei der Gartengestaltung hast du freie Hand, finde am besten einen Ort, der nicht den ganzen Tag in der Sonne liegt. Wenn du Kinder hast, möchten die sicherlich einen kleinen Bereich zum Spielen mit Sandkasten oder Schaukel. Der Spielplatz sollte im Schatten liegen und zudem gut von der Terrasse beziehungsweise dem Haus einzusehen sein. Gibt es noch mehr Platz im Garten? Blumenbeete bringen Farbe und Leben in den Garten. Lass dich im Gartenfachmarkt beraten, zu welchen Jahreszeiten die einzelnen Blumen blühen, dass du immer eine bunte Oase vor der Türe hast.

Schön gestalteter Gartenteich
Ein Gartenteich schafft Urlaubsflair (Quelle: © Cornelia Kalkhoff – Fotolia.de)

Als Sichtschutz vor ungebetenen Blicken bietet sich eine locker wachsende Blütenhecke genauso an wie eine Steinmauer oder ein Sichtschutzzaun aus Holz. Die Blütenhecke braucht etwas Zeit, bis sie die gewünschte Höhe erreicht hat. Die Steinmauer sieht am Anfang zwar trist aus, kann aber mit Kletterpflanzen wie Clematis oder Kletterrosen zum Blickfang werden. So hat jede Alternative ihre Vor- und Nachteile. Ist nur wenig Platz im eigenen Garten, musst du bei der Gartengestaltung nicht auf Obstbäume verzichten. In Säulenform lassen sich die verschiedenen Bäume gut in jeden Garten integrieren. Auch der Kugelahorn bietet sich für kleine Gärten an. Die dichte runde Krone in fünf bis sechs Metern Höhe färbt sich leuchtend Gold im Herbst.

Die Gestaltung der eigenen Gartenoase ist nicht ganz einfach. Zum Glück gibt es bei der Gartenplanung Hilfe. Gartenplaner geben Hilfestellungen bei der Auswahl der Pflanzen und Tipps zur Pflege. Du darfst nicht vergessen, dass jeder Garten auch Arbeit bedeutet. Düngen und Gießen, Äste und Hecken schneiden und neue Blumen einpflanzen, sind regelmäßige Aufgaben.

Der Rasen

Die meisten Gartenbesitzer legen neben schönen Blumen, Bäumen und Sträuchern auf eine gepflegte Rasenfläche Wert. Ein sattgrüner, dichter Rasen kommt nicht von ungefähr, da steckt viel Pflege dahinter. Im Frühjahr solltest du deinen Rasen von Unkraut und Moos befreien. Das geht am besten mit dem Vertikutierer. Danach solltest du kahle Stellen nachsähen und diese Stellen besonders viel gießen bis dort neues Gras keimt. Darüber hinaus ist es wichtig, den Rasen regelmäßig zu düngen, damit er schön dicht wird. Achte darauf, dass du nicht zu viel Dünger verwendest. Denn dass könnte dem Rasen und der Umwelt schaden. Ansonsten gilt: Regelmäßig wässern und mähen. So wird deine Rasenfläche zum Hingucker im Garten. Weitere Tipps rund um den Rasen findest du auch hier.

Kreative Ideen mit Wasser

Wer Platz für einen kleinen Gartenteich, einen Brunnen oder einen Quellstein hat, kann sich eine gemütliche Ruheoase im Garten schaffen. Neben dem beruhigenden Geräusch des Wassers bietest du vielen Tieren im Sommer eine Möglichkeit zum Trinken. Ist aber kein Platz für einen großen Gartenteich, kannst du die kleine Alternative – einen Miniteich sicherlich umsetzen. Hier sind deiner Kreativität bei der Gartengestaltung fast keine Grenzen gesetzt. Ein halbes Weinfass oder eine alte Zinkwanne sind als Behälter optimal. Zusätzlich brauchst du aus dem Baumarkt Teichfolie, hellen Kies für den Boden, Lehm und Sand und Teichpflanzen.

Gartengestaltung mit Teich. Foto: Butterfly/fotolia.com
Ein Gartenteich hat eine beruhigende Wirkung im Garten. Foto: Butterfly/fotolia.com

Dein Gefäß sollte mindestens eine Wassertiefe von 30 bis 40 Zentimetern und einen Durchmesser von 80 bis 100 Zentimetern haben. Ein Holzfass oder eine Holzwanne muss vor Wettereinflüssen durch einen Lack geschützt werden. Auch darfst du nicht vergessen, dass dein Miniteich nicht winterfest ist. Also entweder ablassen oder an einen sicheren Ort über die kalte Jahreszeit bringen. Der Miniteich sollte an einem windgeschützten halbschattigen Ort stehen. Kleine Fische fühlen sich auf jeden Fall wohl in dem Teich, doch du musst die Wasserqualität immer wieder überprüfen und wenn nötig eingreifen. Im Gartenfachmarkt bekommst du sicherlich hilfreiche Tipps, damit das Projekt Miniteich zum vollen Erfolg wird.

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