Smart Home: modulare Systeme fürs intelligente Zuhause

Immer mehr Häuser werden intelligent: Applikationen für ein computergesteuertes Zuhause sind auf dem Vormarsch und finden zunehmend Platz in unserer Gesellschaft. Während Systemanwendungen namhafter Hersteller eine große Investition darstellen, sind Module zum selbst einbauen bereits zu günstigen Preisen erhältlich.

Einfache Module

Ein modulares Smart-Home-System ist ein System, das sich beliebig erweitern lässt. Je nach Bedarf können Geräte hinzugekauft und an das System angeschlossen werden. Die Implementierung einfacher Smart-Home-Elemente ist vergleichsweise anspruchslos. Notwendig sind lediglich:

  • Router mit WLAN
  • Smartphone (mit Android oder iOS)
  • Module aus einem modularen Smart-Home-System

Eine tolle Übersicht über Smart-Home-Hersteller und Anwendungsbeispiele findet ihr auf heimnetzen.de. Dort erfahrt ihr auch, welche Netzwerkgrundlagen Zuhause vorhanden sein sollten.

Smart Home Steuerung mit Tablet. Foto: Denys Prykhodov / fotolia.com
Das ganze Haus lässt sich automatisch steuern. Foto: Denys Prykhodov / fotolia.com

Ideen zum Selbermachen

Die Möglichkeiten modularer Smart-Home-Systeme sind etwas begrenzter als die der Komplettsysteme. Jedoch gibt es zahlreiche Anwendungen, die wirklich praktisch sind und euer Leben erleichtern.

Energiesparen mit intelligenter Beleuchtung

Wer öfter  beim Verlassen des Hauses vergisst, die Lichter auszuschalten, kann sich mit smarten Glühbirnen behelfen. Via Smartphone prüfen die Nutzer von unterwegs, ob alle Lichter aus sind und können diese gegebenenfalls ausschalten. Wer gerne tüftelt, kann eine IFTTT-Funktion (If This Than That) einstellen. Diese schaltet die Lichter im Haus automatisch aus, wenn ihr es verlasst.

Heimkehren in die warme Wohnung

Neben intelligenter Beleuchtung sind auch smarte Thermostate zu empfehlen. Diese lassen sich an jedem Heizkörper montieren. Daraufhein könnt ihr euer persönliches Heizprofil einstellen, sodass die Heizungen sich zeitgesteuert nach oben oder nach unten regeln. Es ist aber auch möglich, die Heizung ferngesteuert per Smartphone an- und abzudrehen. Diese Technik kommt der Umwelt zu Gute und spart Heizkosten ein.

Mehr Sicherheit für die Familie

Wer berufstätig ist und die Kinder alleine Zuhause lassen muss, hat oft ein mulmiges Gefühl. Mit smarten Sicherheitsanlagen werdet ihr informiert, falls etwas passiert und könnt reagieren. Geht der Rauchmelder oder die Alarmanlage an, bekommt ihr eine Nachricht auf das Smartphone. Das Bild der in der Wohnung installierten Kameras lässt sich ebenfalls aufs Smartphone holen. Sensoren können außerdem feststellen, ob die Fenster und Türen offen oder geschlossen sind.

Weitere intelligente Applikationen und Smart-Home-Systeme findet ihr auch bei smart-wohnen.de. Hier könnt ihr euch jederzeit über die neuesten technischen Errungenschaften auf dem Laufenden halten.

Ein Kommentar

  1. Also ich finde es auch sehr spannend, was da mittlerweile passiert. Die Möglichkeiten das eigene Haus „intelligent“ zu machen werden sicher noch weiter wachsen. Wobei man hier auch vorsichtig sein muss. Tausende gehackte Webcams sind nur eines der Beispiele, dass viele Hersteller es mit der Sicherheit nicht so ernst nehmen. Und ich möchte nicht, dass mein Haus ferngesteuert wird. 😉

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