Einbruchschutz: Einbrecher und Diebe fernhalten

Die Polizeiliche Kriminalstatistik aus dem Jahr 2016 vermeldet über 151.000 Wohnungseinbrüche in Deutschland. Das ist zwar ein Rückgang zum Vorjahr um knapp zehn Prozent, doch die Augklärungsquote  ist nach wie vor gering. Umso wichtiger sind Einbruchschutzmaßnahmen.

Einbrecher macht sich am gekippten Fenster zu schaffen. Foto: Dan Race/fotolia.com

Türen und Fenster, die es Einbrechern nicht zu leicht machen, eine Alarmanlage und eine wachsame Nachbarschaft halten Diebe in vielen Fällen erfolgreich ab. Wie sehr du dein Hab und Gut vor unbefugtem Zutritt schützen solltest, hängt zum einen vom Wert ab und zum anderen von deiner Investitionsbereitschaft.

 

Mechanische Einbruchsicherung

Fenster und Türen sind in der Regel kein großes Hindernis für Einbrecher. Aus diesem Grund solltest du sie mit mechanischen Einbruchschutzmaßnahmen sichern. Je besser deine Fenster und Türen gesichert sind, desto länger brauchen Kriminelle, um in deine Wohnung einzudringen – und umso größer ist ihr Risiko, dabei erwischt zu werden. Zu den einschlägigen Maßnahmen gehören unter anderem:

  • Fenster- und Terrassentürbeschläge
  • abschließbare Fenster- und Terrassentürgriffe
  • Anbohrschutz, der in den Schließzylinder eingebaut wird, damit der Schließzylinder nicht von außen aufgebohrt werden kann
  • Sicherheitsschlösser der DIN-Klassen vier und fünf
  • verschraubte Schutzbeschläge für das Tüschloss

Die klassische Alarmanlage

Alarmanlagen sind eine sinnvolle Ergänzung zu mechanischen Einbruchschutzmaßnahmen, da ihr Signal Einrecher in die Flucht schlägt. Man unterscheidet zwischen Anlagen, die einen Extern- und einen Fernalarm auslösen:

Der Externalarm dient allein zur Abschreckung von Einbrechern. Wird Alarm ausgelöst, schalten sich beispielsweise Scheinwerfer ein oder es ertönt eine Sirene, sodass Nachbarn und Passanten arlarmiert werden, die Polizei zu rufen.

Bei Auslösen eines Fernalarms wird eine personell besetzte Stelle, beispielsweise ein Wachdienst, informiert. In diesem Fall fährt ein Mitarbeiter zum Tatort, um einen möglichen Fehlalarm auszuschließen und den Schaden zu begutachten. Die Polizei nimmt den Schaden auf und leitet weitere Schritte ein, um den Einbrecher zu finden.

Umfassend gesichert durch Live-Einbruchschutz

Live-Einbruchschutz bietet im Vergleich zur klassischen Alarmanlage einen umfangreicheren Schutz. Im Falle eines Einbruchs wird innerhalb von Sekunden ein Alarm in der Zentrale eines Sicherheitsunternehmens ausgelöst. Der Alarm aktiviert die im Haus installierten Videokameras und Mikrofone. So kann ein Mitarbeiter des Sicherheitsunternehmens sofort überprüfen, ob es sich um einen Fehlalarm oder einen tatsächlichen Einbruch handelt. Über einen installierten Lautsprecher spricht er die Einbrecher direkt an und fordert sie auf, das Gebäude sofort zu verlassen. Meist reicht dieser Schritt bereits aus, um die Täter in die Flucht zu schlagen. Zeitgleich wird die Polizei verständigt.  Der Live-Einbruchschutz vertreibt Langfinger sehr schnell und verhindert auf diese Weise größeren Schaden.

Einbruchschutz (Quelle: 180-grad.de)
Live-Einbruchschutz: Die Einbrecher werden über installierte Lautsprecher in Echtzeit angesprochen und ergreifen die Flucht. (Quelle: 180-grad.de)

Für Arztpraxen, Büros und Firmen ist der Live-Einbruchschutz eine gute Alternative zur herkömmlichen Alarmanlage. Aber auch immer mehr Privatpersonen nutzen diesen erweiterten Einbruchschutz, den beispielsweise das Unternehmen 180° Sicherheit anbietet. Da die Verbindung zur Zentrale nur in einem Alarmfall hergestellt werden kann, ist die Privatsphäre der Kunden und Bewohner gesichert.

Welche Einbruchschutzmaßnahme die Richtige ist, hängt von mehreren Faktoren ab, beispielsweise vom Standort der Immobilie. Entscheidend ist eine Kombination von technischen und mechanischen Lösungen an Türen und Fenstern. Eigentümer können sich bei der Polizei neutral und kostenlos über dieses Thema beraten lassen. Ein umfassender Schutz verringert die Wahrscheinlichkeit, Opfer eines Einbruchsdeliktes zu werden.

Anbieter für Alarmanlagen und Sicherheitstechnik im DACH-Raum:

  • DE: Königsbrunn – Die Sicherheit und Service GmbH berät ihre Kunden und erarbeitet für sie ein ideales Sicherheitskonzept für die eigenen vier Wände.
  • DE: Hamburg – TOPHAND Ltd. sichert Türen und Fenster optimal gegen Einbruchsversuche ab – TÜV Rheinland zertifiziert
  • AT: Tirol – SafeTech errichtet Alarmanlagen und Videoüberwachungssysteme in ganz Tirol nach den jeweils geltenden Richtlinien der ÖVE R2 für Gefahrenmeldeanlagen
  • AT: Haid – ACTUAL ist einer der führenden mitteleuropäischen Markenanbieter von Fenstern, Türen und Sonnenschutz.
  • CH: Adliswil – Bei HAUSER Sicherheitssysteme gibt es eine große Auswahl an Alarmanlagen und Videoüberwchungsystemen.
  • CH: Hinwil, Winterthur, Kloten – Der 3S-SchreinerService GmbH bietet verschiedene mechanische Schutzmöglichkeiten für Fenster und Türen an.
  • CH: Bern – Die HEROSEC GmbH ist spezialisiert auf Alarmanlagen, Videoüberwchung, intelligente Zutrittsysteme und Tresore.
  • CH: Schönenwerd – Bei ALINAG findest du verlässliche Alarmanlagen und Zutrittskontrollsysteme

Ein Kommentar

  1. Vielen Dank für den informativen Artikel! Leider wird in unserer Gegend in letter Zeit zunehmend mehr eingebrochen, weshalb wir unser Haus auch ein wenig besser schützen möchten. Unsere Nachbarn haben eine sichtbare Alarmanlage einbauen lassen und ich kann mir gut vorstellen, dass das zur Abschreckung dient. Viele Grüße Yvonne

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